Brauer zeichnen „Botschafter des Bieres“ aus

Carsten Schneider (SPD) ist neuer „Botschafter des Bieres“. Mit diesem Ehrentitel wurde der Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland auf dem Deutschen Brauertag in Berlin ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir (Grüne). Zu dem Festakt hatte der vor rund 150 Jahren gegründete Deutsche Brauer-Bund (DBB) in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin eingeladen.

Ein leuchtendes Zeichen der Solidarität mit der Ukraine

Nach einer coronabedingten zweijährigen Auszeit stand der Bundespresseball in diesem Jahr ganz im Zeichen der Solidarität mit der Ukraine und der Pressefreiheit. Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) unterstützte den Ball im legendären Hotel Adlon am Brandenburger Tor bereits zum sechsten Mal und stellte seine Kampagne DRINK RESPONSIBLY vor. Als Partner des Bundespresseballs präsentierte die Krombacher Brauerei erneut ihre Bierspezialitäten und alkoholfreien Getränke.

Deutsche Brauereien ausgezeichnet

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zwölf Brauereien mit dem Bundesehrenpreis geehrt, der höchsten Qualitätsauszeichnung der deutschen Brauwirtschaft. Gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Manuela Rottmann würdigte der Vizepräsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Dr. Diedrich Harms, die diesjährigen Preisträger mit Urkunden und Medaillen. Die ausgezeichneten Brauereien erzielten bei der DLG-Qualitätsprüfung für Bier die besten Gesamtergebnisse aller Teilnehmer.

Zehn Fakten zum deutschen Bier

Traditionell steht der 23. April jedes Jahr im Zeichen des Bieres. Denn am 23. April 1516 wurde im bayerischen Ingolstadt das Reinheitsgebot für Bier verkündet. Es schreibt vor, dass zum Brauen nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden dürfen. Das Reinheitsgebot für Bier steht für die Bewahrung einer althergebrachten Handwerkstechnik und gilt zugleich als älteste, heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. In Deutschland hat sich daraus über Jahrhunderte eine weltweit beachtete Braukunst entwickelt.

Solidarität und Hilfe für die Ukraine

Die Verbände der deutschen Getränkewirtschaft blicken bestürzt auf den russischen Angriff auf die Ukraine und drücken den Menschen in der Ukraine ihre Solidarität aus. Es macht uns sprachlos und fassungslos, welch unermessliches Leid unseren Nachbarn in Europa widerfährt. Der völkerrechtswidrige Krieg Russlands gegen die Ukraine richtet sich immer gezielter und skrupelloser gegen die Zivilbevölkerung und deren Versorgung.

Ukraine bittet um Trinkwasser und PET-Flaschen

Die humanitäre Krise in der Ukraine verschärft sich von Tag zu Tag. Nicht nur in den umkämpften Gebieten und auf den Fluchtrouten – auch in Notunterkünften in den Grenzregionen fehlt es insbesondere an Lebensmitteln und Trinkwasser. Vor diesem Hintergrund hat die ukrainische Regierung das Ausland zu Spenden aufgerufen. Regierung und Hilfsorganisationen warnen mit Blick auf die zunehmenden Kriegshandlungen und die Zerstörung ziviler Infrastruktur insbesondere vor einem Mangel an Trinkwasser.

Erneut massive Verluste für die deutsche Brauwirtschaft

Die Corona-Pandemie im Jahr 2020 hat in der deutschen Brauwirtschaft zu massiven Einbußen geführt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden 2020 insgesamt 8,7 Milliarden Liter Bier abgesetzt und damit so wenig wie noch nie seit Reform der Statistik 1993. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Rekordabsatzminus von 5,5 Prozent.